Informationen zum Verband

Zentralverband Parkett und Fußbodentechnik

Das Ziel des Zentralverbandes Parkett und Fußbodentechnik, Bundesinnungsverband Parkettlegerhandwerk und Bodenlegergewerbe, in Troisdorf-Oberlar ist, durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit die Leistungen seines Handwerks darzustellen und in allen Ebenen zu fördern. Hierzu zählen im wesentlichen technische, betriebswirtschaftliche, handwerksrechtliche und sozialpolitische Belange.

 

Das Parkettlegerhandwerk, das sich vor 1950 aus dem Schreiner- bzw. Tischlerhandwerk heraus kristallisierte, ist ein 3-jähriger ´Dualer Ausbildungsberuf´ und beinhaltet in seinem Berufsbild die Verlegung aller Oberbeläge außer Stein. Dies beginnt mit dem ehrwürdigen massiven Stabparkett 22 mm, 10 mm Lamparkett, 8 mm Mosaikparkett, Holzpflaster und setzt sich fort mit dem Mehrschichtparkett in allen Dicken und Holzarten, das Renovieren aller Holzböden und Oberflächenbehandlungen aller Art. Dieses Berufsbild beinhaltet auch die Verlegung bzw. Verklebung von Linoleum-, Kork-, Kautschuk- und PVC- sowie textile Beläge, Untergrundvorbereitungen einschl. Schichtwerkstoffe und Fertigteilestriche. Die kreative Unterstützung zu Bauherrn oder Architekten bei der Fußbodengestaltung (Raumgestaltung) in z.B. Wand- und/oder Zwischenfriesverlegung, der Verlegung von verschiedenen Parkettmustern, Intarsien u.ä. sowie die unterschiedlichsten Oberflächenbehandlungen, vermitteln den Parkettlegermeistern, ihren Gesellen und Lehrlingen die Freude an ihrem Beruf. Lösemittelfreie Verlegungen und Oberflächenbehandlungen, auch die umweltgerechte Entsorgung aller mit dem Fußboden zusammenhängender Teile sind, wegen der entsprechenden Information und Aufklärung seitens des Zentralverbandes und der Innungen, für unsere Mitgliedsbetriebe keine Problemfälle.

 

Innungsfachbetriebe, die mit Gewährleistungszusicherung handwerklich einwandfreie Arbeiten erstellen, sind in unserem Mitgliederbereich separat aufgelistet und regional leicht zu finden.

 

Der ´Geprüfte Restaurator im Parkettlegerhandwerk´ stellt nach der Parkettlegermeisterprüfung die Ausbildungsspitze unseres Handwerks dar und kann als erste Stufe ein Parkettleger-Geselle ableisten oder vollstufig im Parkettlegerhandwerk als quasi Restaurator-Meister abgeleistet werden. Auskünfte können über die Bundesfachgruppe ´Restauratoren´ angefordert werden.

 

Eine ´Duale Ausbildung zum Bodenleger´ ist gemäß der Verordnung des Gesetzgebers seit September 2002 möglich. Es ist eine Ausbildung, die von den HWKs und IHKs getragen bzw. rechtlich betreut wird. Somit können sich interessierte Menschen auch in diesem Ausbildungsberuf ausbilden lassen.
Nach einer 3-jährigen ´Bodenleger-Ausbildung´, die fachtheoretisch von den Fachberufsschulen der Parkettleger begleitet wird, endet mit der Abschlussprüfung ´Bodenleger´.
Als Weiterbildung ist der ´Geprüfte Fachbauleiter Fußbodentechnik (HWK)´ und ´Betriebsleiter Bodenbelag (HWK)´ möglich. Auskünfte erteilen die zuständigen Handwerkskammern sowie die IHKs, dieser Zentralverband oder auch die Innung Parkettlegerhandwerk und Fußbodentechnik für Mittel- und Oberfranken, Tel.: 09543-443880, auch Fachgruppenobmann Jörg Schülein, Tel.: 0178-8444990.

 

Die vom Zentralverband Parkett und Fußbodentechnik auf dem neuesten Stand der Technik beschulten ´öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen´ für das Parkettlegerhandwerk´ und/oder ´öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für das Bodenlegergewerbe´ haben gegen Honorar die Aufgabe übernommen, neutral und mit überschnittlichem Wissen in ihrem Beruf bzw. Gewerbe Schäden und Beanstandungen für das Gericht oder Privat in Form von Gutachten zu erstellen. Im Bereich Sachverständige finden Sie eine Suchmöglichkeit.